Vita

Foto D. Ott

Detlef Ott wurde am 25.8.1964 in Buchholz in der Nordheide geboren und wuchs mit seinen vier Brüdern in Todtglüsingen auf. Detlef entwickelte schnell seine zeichnerischen Fähigkeiten, die er immer wieder mit seinem älteren Bruder Wolfgang in stundenlanger Geduld verfeinerte. Beide sitzen auch heute noch oft zusammen und geben sich, vor ihren Staffeleien ihrer Kreativität hin.


Zahlreiche Comics lieferten damals die Motive und das Anschauungsmaterial der Anatomie des menschlichen Körpers. Die Spinne, so wie Spiderman damals genannt wurde, Tarzan und Prinz Eisenherz, die auch immer wieder, zum Leid seiner Lehrer, in schulischen Arbeiten von ihm eingebracht wurden, waren seine Favoriten.


Die Buntstifte Polychromos von Faber lösten die Filzstifte seiner Kindheit ab, nachdem er seine ersten Bände von Frank Frazetta und Boris Vallejo in den Händen hatte. Farbe so zu mischen wie die beiden Fantasymeister war nun sein Ziel, allerdings stand das Arbeiten mit Pinsel und Ölfarbe bzw. Acrylfarbe nicht zur Debatte, weil ihm dies zu umständlich erschien, was sicherlich auch auf einige Fehlversuche in seiner Kindheit zurückzuführen ist. Der Buntstift als Hauptarbeitsmittel wurde durch den Airbrushgriffel abgelöst, den er heute noch bei vielen Arbeiten benutzt.


Viele seiner heutigen Werke entstehen meist in Mischtechnik oder sind reine Pinselarbeiten in Öl und Acryl.
In seiner Motivauswahl und Inspiration lässt Detlef sich nicht einengen, obwohl seine Vorliebe für die Natur und den Fantasybereich klar zu erkennen ist.


Aber nicht nur mit Pinsel, Bleistift und Airbrushpistole, sondern auch mit Schnitzmesser und Schmiedehammer lebt Detlef seine Kreativität und seinen Schaffensdrang aus. Rolf, die kleine Krake, sein erstes Kinderbuch erschien 2006, das er nicht nur illustrierte, sondern auch schrieb. 2007 folgte der zweite Band mit der witzigen Krake Rolf.
Näheres über die Kinderbücher findet man unter www.rolf-krake.de.


Detlef ist hauptberuflich bei Airbus angestellt und testet Flugzeugsysteme, insofern hatte er nie die Qual, Aufträge malen zu müssen, zu denen er keine Lust hatte. Daher sind viele seiner Arbeiten privater Natur.